Hoschy Power

Fotos im Internet – Gefahr für Kinder oder nicht ? !

 

Was mir schon länger im Internet auffällt ist, dass immer öfters Eltern Bilder von ihren Kindern ins Netz stellen.

Man findet die Bilder als Profilbilder. Die Kinder vor ihrer Schule, im Sportverein, beim Sommerfest, auf der Geburtstagsfete, beim Spielen mit ihren Freunden usw.

Manchmal gibt’s dazu noch Berichte, auf welche Schule die Kinder gehen, wo die Lieblingseisdiele ist und noch vieles mehr.

Ich finde das absolut gefährlich. Man weiß ja nie, was für kranke Köpfe sich im Netz rumtreiben.

Es werden der Name des Kindes, die Aufenthaltsorte des Kindes - zusammen mit einem Foto geliefert.

Hab ich zu viele schlechte Filme gesehen, bin ich überängstlich, oder hatten auch schon andere diese Sorgen und finden, dass viele viel zu leichtsinnig mit der Sicherheit ihrer Kinder umgehen??

Können die Kinder entscheiden, ob sie das wollen oder nicht?

Nein, denn sie können die Folgen ja gar nicht abschätzen.

Und in fünf Jahren ist ihnen das dann peinlich und in zehn Jahren bekommen sie keinen Ausbildungsplatz, weil dem Chef die Kinderbilder nicht gefallen.

Wenn Erwachsene sich im Internet blosstellen wollen, ist das ihre Sache. Aber Kinder sollte man nicht für sowas herhalten.

 

 

 

 

 

 

 

Gefahr !!!

 

Bekleckert mit Tomatensoße oder nackt badend im Planschbecken: Viele Eltern veröffentlichen vermeintlich lustige Fotos oder Videos ihrer Liebsten in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Youtube. Doch Experten warnen: Dabei beachten sie nicht die Folgen, die für das Kind entstehen können.

Der Schutz der Privatsphäre von Kindern wird im Internet stark unterschätzt. Eine Foto in einem Brief an die Oma ist etwas ganz anderes als ein Foto auf Facebook“, sagt sie besorgt. Wer ein Bild von seinen Kindern auf Facebook veröffentlicht, macht es einem großen Kreis zugänglich. Eine repräsentative Studie von Wolfram Research zeigte im vergangenen Jahr, dass der durchschnittliche Facebook-Nutzer 342 Kontakte hat. Doch Kinderfotos können noch einem viel größerem Kreis zugänglich sein, wenn Eltern nicht entsprechende Vorkehrungen in den Privatsphäre-Einstellungen treffen. Dann können diese Fotos in die falschen Hände geraten. „Vom Landeskriminalamt und durch unsere Zusammenarbeit mit Therapeuten wissen wir, dass sich pädophil veranlagte Menschen an diesem frei zugängigen Fotomaterial bedienen“, warnt die Kinderschützerin.

Ein anderes großes Problem sind Bilder, die die Schamgrenzen überschreiten. Fotos, die für Erwachsene harmlos erscheinen, können für Kinder peinlich werden. „Ein vierjähriges Kind wird sein Foto auch in zehn Jahren noch sehen“. Dann könne es schnell dem Sohn oder der Tochter in Form von Cybermobbing zum Verhängnis werden. „Kinder sind nicht auf der Welt, damit wir uns über sie amüsieren können. Sie haben eine eigene Würde und ein Recht auf Privatsphäre“, mahnt Irene Johns.

 

Die Warnung vor Pädophilen hält er für sein Anliegen für nicht zielführend: „Sie erweckt den Eindruck, dass Fotos, die nicht sexualisiert sind, auf Facebook kein Problem darstellen. Aber auch diese Fotos von Kindern gehören nicht in soziale Netzwerke.“ Eltern würden sogar ganze Blogs über ihre Kinder im Internet führen. „Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Eltern hätten ein öffentliches Tagebuch über Sie geführt“, fragt Freise. Das werde spätestens in der Pubertät zum Problem. Beim Hochladen von Kinderfotos im Internet sollten Eltern seiner Meinung nach immer daran denken, dass ihre Kinder das vielleicht gar nicht wollen.