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Delfine

 

 

 

 

Delfine haben die Menschen schon immer fasziniert: In der Antike galten die intelligenten Meeressäuger sogar als heilig.

Aussehen

Delfine sind keine Fische, sondern Säugetiere. Sie gehören zur Ordnung der Wale, dort zur Unterordnung der Zahnwale und zur Familie der Delfine.

Ihre Vorfahren waren auf dem Land lebende Säugetiere, die vor Millionen von Jahren wieder zu einem Leben im Wasser übergingen.

Delfine besitzen einen stromlinienförmigen Körper und sind deshalb perfekte Schwimmer. Sie werden je nach Art zwischen 1,5 und vier Meter lang. Die größten Delfine, die Schwertwale, erreichen sogar eine Länge von acht bis neun Metern.

Delfine besitzen eine dreieckige Rückenflosse, die Finne, zwei Vorderflossen, die Flipper, und eine typisch geformte Schwanzflosse, die so genannte Fluke.

Die Kiefer der Delfine sind zu einer schnabelförmigen, langen Schnauze geformt.

Auf dem Kopf haben sie eine runde, höckerartige Wulst: die Melone. Das ist ein spezielles Organ, das es den Delfinen ermöglicht, sich mit Hilfe von Echolauten zu orientieren.

Oben auf dem Kopf sitzt das Blasloch, durch das die Tiere atmen.

 

Je nach Art sind Delfine in unterschiedlichen Grautönen gefärbt. Die Oberseite ist meist dunkler als die Bauchseite.

Das Gehirn der Delfine ist relativ groß, weshalb sie zu den intelligentesten Tieren gezählt werden. Ihr Gehör- und Geruchssinn ist sehr gut entwickelt.

Zu den bekanntesten Delfin-Arten gehören die Großen Tümmler. Sie werden zwei bis vier Meter lang und wiegen 150 bis 200 Kilogramm.

Am Rücken sind sie dunkelgrau, an den Flanken etwas heller und am Bauch fast weiß. Typisch ist ihr scheinbar "lächelnder" Gesichtsausdruck.

Eine eigene Überfamilie bilden die Flussdelfine. Sie unterscheiden sich in einigen Merkmalen stark von den Echten Delfinen. So können sie zum Beispiel nur sehr schlecht sehen.

Dafür können sie sich aber noch besser mit ihrem Echoortungssystem orientieren. Außerdem ist die Schnauze aller Flussdelfine viel länger als die der Meeres-Delfine.

Der größte Flussdelfin ist der Amazonas-Delfin: Er wird bis zu 3 Meter lang und 160 Kilogramm schwer.

Heimat

Delfine kommen in fast allen Meeren der Welt vor. Die einzelnen Arten haben jedoch sehr unterschiedliche Verbreitungsgebiete.

Manche leben in großen Meeres- Regionen, andere, wie zum Beispiel der Schwarzdelfin, nur an den Küsten Südamerikas und Südafrikas.

Der große Tümmler ist weltweit in gemäßigten und tropischen Meeren und auch in Binnenmeeren, wie dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer, zu finden.

Eine Ausnahme sind die Flussdelfine: Sie leben ausschließlich in Flüssen.

Lebensraum

Delfine halten sich sowohl in küstennahen Gewässern als auch auf hoher See auf. Flussdelfine bewohnen dagegen schlammige, trübe Fluss-Systeme in tropischen Regionen.

Rassen und Arten

Insgesamt zählen 26 Arten zur Familie der Delfine. Neben dem Großen Tümmler sind weitere Arten besonders bekannt:

Der Gemeine Delfin, der Weißseiten-Delfin, der Schlankdelfin, der Spinnerdelfin und der Zügeldelfin.

 

Unter den Flussdelfinen gibt es fünf Arten. Sie sind meist nach den Flüssen benannt, in denen sie leben:

Der Amazonas-Delfin ist im Amazonas- und Orinoko-Flusssystem beheimatet. Der LaPlata-Delfin lebt in Flussmündungen und an einem Teil der Küste Brasiliens und Argentiniens.

Der Ganges-Delfin ist in Indien und Bangladesh im Flusssystem des Ganges, Brahmaputra und Karnaphali Zuhause, der Indus-Delfin im Indus und der Chinesische Flussdelfin im unteren Bereich des Yangtsekiangs.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung der verschiedenen Delfin-Arten ist unterschiedlich. Bei vielen Arten ist sie nicht bekannt. Vom Großen Tümmler weiß man, dass er ziemlich alt werden kann: Die Tiere erreichen ein Alter von etwa 37 Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freundschaft ist ein Delfin, der schwimmt im unendlichen Glanz deiner Augen, so mach sie nie zu, weil man sagt, dass Delfine im Dunkeln sterben.

 

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